Meldungen der TT-Abteilung des TSV Hollen

TTVN-Race 2019: Gelungene Premiere für den TSV Hollen im Jubiläumsjahr (25.03.2019 18:00:00)

Die Tischtennisabteilung des TSV Hollen von 1913 e. V. feiert in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen. Dies nahm sich Fachwart Mirco Päsch zum Anlass, das immer beliebter werdende Turnierformat TTVN-Race gemeinsam mit Ansgar Telge erstmalig auch in Hollen anzubieten. Am Sonntag, den 24.03.2019 um 14:00 Uhr war es dann endlich soweit.

„Die Beteiligung war hervorragend. Alle 16 Startplätze konnten besetzt werden und sogar zwei kurzfristige Absagen wurden noch durch Nachmeldungen aufgefangen. Das Teilnehmerfeld war insgesamt bunt gemischt und von den TTR-Werten her konnten wir Spieler zwischen 1.400 bis 1.750 Punkten begrüßen“, freute sich Päsch. Auch die Tatsache, dass neben den „üblichen Verdächtigen“ aus dem Landkreis Cuxhaven auch Spieler aus Kirchwalsede und Diepholz den langen Weg in das beschauliche Dorf der Gemeinde Beverstedt suchten, war bemerkenswert.

Der vor Turnierstart ausgemachte Favorit auf den Gesamtsieg, Kai Krüger vom TSV Lamstedt, konnte seiner Rolle mit sechs Siegen gerecht werden. Gegen den Zweitplatzierten Jasper Harling vom TuS Kirchwalsede, der ebenfalls stark aufspielte, musste Krüger jedoch über die vollen fünf Sätze gehen. Nachrücker Alexander Postniakow vom OSC Bremerhaven belegte Platz drei. Für die Überraschung des Tages sorgte allerdings Rabea Grottian. Die Landesligaspielerin ließ zahlreiche stärkere Kontrahenten hinter sich und landete mit vier Siegen auf dem vierten Platz. Ihr kam sicherlich auch ein Stück weit der Heimvorteil zugute und die Tatsache dass beim TSV Hollen immer noch mit den fast schon ausgestorbenen Zelluloidbällen gespielt wird, was manchem inzwischen eingefleischten Plastikballspieler anfangs leichtes Kopfzerbrechen bereitete.

Abschließend befand Päsch, der sich als guter Gastgeber erwies und selbst auf dem letzten Platz landete, dass „im Endeffekt bei allem Ehrgeiz der Spaß am Tischtennisspielen im Vordergrund stehen sollte, auch wenn es vielleicht mal einen Tag gibt, wo man nicht sein bestes Tischtennis spielt. Aber allein die Tatsache, sich mit Spielern zu messen, denen man im Ligaalltag nicht oder selten begegnet, macht diese Turnierform so interessant.“

Nach knapp dreieinhalb Stunden Spielzeit bot sich für die Akteure anschließend noch die Gelegenheit im gemütlichen Clubraum bei selbstgemachten Frikadellen, heißen Würstchen und kühlen Getränken über den einen oder anderen Ballwechsel zu fachsimpeln.

„Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung mit ansehnlichen Duellen. Jeder Spieler konnte wenigstens ein Spiel gewinnen und kommt hoffentlich beim nächsten Mal wieder zu uns“, resümierte Päsch, ließ dabei aber offen, ob es künftig regelmäßig oder nur gelegentlich weitere Race-Turniere in Hollen geben wird.

Einzelergebnisse          Endplatzierungen

      

 
 

 

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